Ausstellungen
Humboldt und Amazonien
Malerei
29.05.2026 - 27.09.2026
Ausstellungsort ist
GALERIE IM ALTEN SPITAL ARNSTADT
Erfurter Straße 39
Die Ausstellung kann bis 27.09.2026 jeweils am Wochenende 14-16 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.
Orte.
Orte sind Räume, Zeit.
Der Ort wird sich in der Zeit nur äußerlich verändern.
Körperlich begegnet bin ich Alexander von Humboldt zum ersten Mal vor der Guacharohöhle in Venezuela.
Ein mannshohes Denkmal in Bronze gegossen.
Wir schreiben das Jahr 1992. Ich besuchte Venezuela in guter Gesellschaft mit meinem Freund Dr. Hartmut Pontius, welcher damals Leiter des Naturkundemuseums in Erfurt war.
Im Gepäck Humboldts Buch „Auf Steppen und Strömen Südamerikas“.
Ich war schon als Kind besessen, Südamerika irgendwann zu bereisen, fühlte mich zu den Schriften Humboldts hingezogen.
Ich bereiste die Orte in Südamerika, welche Humboldt auch bereiste, wie zum Beispiel die Guacharohöhle, den Rio Casiquare, Rio Orinoko, Rio Atapapo, Rio Temi, die Anden und dort den Cotopaxi und den Chimborazo. Und vieles mehr.
Die Idee war klar. Wenn Raum und Zeit, laut Einstein, nicht zu trennen sind, ist der Ort ein Ausgangspunkt für mein Projekt. Auch wenn er sich äußerlich verändert hat. So fand meine Begegnung mit Alexander von Humboldt statt.
Es sollen Bilder entstehen, ein Treffen außerhalb der Zeit, Zeitsprünge.
Wissenschaft und Kunst gehören laut Humboldt zusammen. Auch wenn ich einen sehr bescheidenen Beitrag gegenüber dem überragenden Naturwissenschaftler zum Gedenken beitragen kann, bin ich glücklich, ein Bilderbuch zu malen, welches mit den Arbeitsräumen von Alexander von Humboldt zu tun hat.
Dies ist mein Anliegen.
Dorsten Klauke


